Mit Leidenschaft Knöpfe lösen

CoachingWerk heisst das Unternehmen von Marie-Louise Schmidlin aus dem Chapter USTRA. Mit Leidenschaft hilft sie den Vorgesetzten und ihren Teams, Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Ihre Erfolge verdankt sie auch BNI.

Foto: Anita Troller

Ein verworrenes Fadenknäuel gehört zu den Lieblingsutensilien von Marie-Louise Schmidlin. In den Kurzpräsentationen im Chapter USTRA zeigt sie stets, wie sie dieses Fadenknäuel zu entwirren weiss. Das, so führt sie jeweils aus, mache sie auch mit Teams, deren Mitglieder sich ineinander verhackt haben oder ganz einfach nicht eine gemeinsame Sprache sprechen. Durch die Arbeit der erfahrenen Team- und Organisationsentwicklerin schaffen es die Vorgesetzten mit ihren Teams, Hindernisse beiseite zu schaffen und dadurch die Effizienz der Zusammenarbeit markant zu erhöhen. «Manchmal ist die Situation aber so verfahren, dass ich empfehlen muss, Trennungen einzuleiten», führt Marie-Louise Schmidlin aus. «Es ist enorm wichtig, dass man auch vor unangenehmen Botschaften nicht zurückschreckt, denn gut funktionierende Teams sind für jedes Unternehmen von enormer Bedeutung.»

Reicher Erfahrungsschatz

Marie-Louise Schmidlin kann auf eine eindrückliche Laufbahn zurückblicken. Ihre Sporen hat sie in den Management Development-Abteilung eines internationalen Konzerns abverdient und sowohl im In- wie auch im Ausland an verantwortungsvollen Positionen gearbeitet. Als selbstständige Team- und Organisationsentwicklerin hat sie unter anderem anspruchsvolle Projekte in der Bundesverwaltung und verschiedensten renommierten Unternehmen geleitet. Vor einigen Jahren hat sie CoachingWerk gegründet und ist seither ganz eigenständig unterwegs.

Erfolg braucht Geduld

Bei BNI ist sie seit 2011. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass das «System BNI» immer, aber nicht immer sofort funktioniert. «Jahrelang konnte ich kaum von Empfehlungen profitieren», führt sie aus. Dann und wann habe sie einen kleineren Auftrag dank einer Empfehlung erhalten, aber wirklich gelohnt hätten sich die Investitionen in das Unternehmernetzwerk lange Zeit nicht. Dann landete sie den Jackpot. Mit den BNI-Partnern Michael Zwicky, Chapter ULME, und Sandro Pisaneschi, Chapter ZÜRIAMSEE, bildete sie ein Powerteam. Zu dritt ist mehr möglich. So hat Siemens Schweiz AG das Trio mit dem Outplacement der gekündigten Mitarbeitenden betraut. Wie sie das anpacken, kann man auf Outplacement-Zuerich.ch nachlesen. Das Powerteam hilft seither, dass die Entlassenen trotz manchmal schwierigen Voraussetzungen im Arbeitsmarkt wieder Fuss fassen können. «Das ist ein Auftrag, der alleine für mich mit mehreren Zehntausend Franken dotiert ist. Ohne BNI und meine Powerteam-Partner wäre ein solcher Auftrag nicht zu bewältigen», zieht Marie-Louise Schmidlin zufrieden Zwischenbilanz.

Fokussieren dank BNI

Wie profitiert sie sonst noch von BNI? «Ich habe bei BNI gelernt, meine Profession in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen. Zu Beginn meiner Mitgliedschaft merkte ich, dass die Kolleginnen und Kollegen nicht wirklich verstanden, worin meine Tätigkeit besteht. Ich musste lernen, zu verknappen und zu fokussieren. Jetzt gelingt mir das gut!» Diese Fähigkeit, so Marie-Louise Schmidlin, helfe ihr auch im übrigen Berufsleben. Denn nun könne sie potenziellen Kundinnen und Kunden in wenigen Worten aufzeigen, was ihre Fähigkeiten seien.

Marie-Louise Schmidlin löst mit ihrer professionellen, empathischen aber auch sehr offenen und respektvollen Arbeitsweise jeden Knopf. Das geht auch ohne BNI. Aber dank BNI gelingt ihr dies noch ein bisschen besser.

Marie-Louise Schmidlin, BNI-Unternehmerteam USTRA/Uster, www.coachingwerk.ch